Experimentelle Seite; dient zur Sammlung von Ideen; befindet sich im Aufbau.
Eine
neue Partei
Politik ist Show-Business für häßliche Leute.
— Gerald Celente, 19.7.2010
Neue Art von politischer Bewegung, keine Funktionärspartei. (Beispiele: Graswurzelbewegung, Tea Party). Die Parteien haben sich seit Beginn der Nachkriegszeit zu einer Filz-Diktatur von Interessengruppen entwickelt, die nicht mehr durch direkte Demokratie kontrollierbar sind. Beispiele:
Tritt die neue Bewegung als herkömmliche Partei auf, so wird sie allzu bald dem altbekannten Schema verfallen. Beispiel: Grüne, z.T. auch Piratenpartei, siehe auch unten: PDV. Es muß sich um eine offene, nicht zentralistische Sammelbewegung von Individuen handeln, die sich für die generelle Wiederherstellung ihrer Rechte und Möglichkeiten entsprechend des Grundgesetzes engagieren.
Ausbruch aus dem Rechts-Links-Schema: Siehe die eminent bedeutungsvolle und bahnbrechende Arbeit des Political Compass, dort auch mit dem Anschauungsbeispiel Germany 2005. Hier das entsprechende Diagramm, das die aktuelle politische Lage in Deutschland repräsentiert:
Der aufmerksame Leser wird sofort bei sich selbst gemerkt haben, wie durch die neue hinzugebrachte Dimension auch eine echte "Horizonterweiterung" bisheriger, vom überholten Schema verengter Betrachtungsweisen stattfindet. Die Oben/Unten-Dimension erweist sich als genauso aussagekräftig wie die Rechts/Links-Dimension. Es wird nun auch schnell klar, wo die Defizite der zumeist nach oben (zur Dominanz der Staatskrake) tendierenden etablierten System-Parteien liegen und wo Raum für eine neue Art von politischer Interessenvertretung vorhanden ist.
Neue politische Perspektive: Wiederherstellung der Bürgerrechte; Abbau der Staats- und Geldkrake.
"Von den Bürgern, für die Bürger": Der Bürger ist nicht dem Staat untergeordnet, sondern der Staat dem Bürger.
Eingriff des Staates in die Lebensweise des einzelnen ist auf das maximal mögliche Mindestmaß zu beschränken.
Ferner:
Der schlechte Name diskreditiert das ansonsten zu über 90% hervorragende Programm dieser Partei komplett.
Ähnliches gilt für die blasse, konturlose Präsentation der Inhalte: langweilig, steril, akademisch.
Ich verweise der Kürze halber auf die bereits in Hartgeld.com stattgefundene Diskussion, die die Haupt-Schwachstellen dieser Neugründung sehr genau aufzeigt. (Siehe unten: Links) Leider sind die dortigen Diskussionen aber auch vom überholten Rechts-Links-Schema dominiert und tendieren zu rechtskonservativ-autoritären Ansichten.
Sämtliche Überlegungen zu einer neuen Partei setzen voraus, daß man sich über folgendes im klaren ist:
Das Falschgeldsystem erschafft in seiner finalen Phase ein fantastisches Übermaß an ungedecktem Papiergeld via aus dem Nichts herbeigezauberter Kredite. Im selben Maß läuft sogar noch alles auf den falschen und letztlich verhängnisvollen Trend zu, daß genau aus diesem Mechanismus der noch verbliebene Wohlstand und das physische Wohlergehen gespeist und aufrechterhalten wird. D.h. sämtliche Lebensprozesse laufen auf eine endgültige Energieübertragung an den Schmarotzer-Organismus auf Kosten des Wirts-Organismus hinaus.
In dieser Phase wird es für obige Programmpunkte in Deutschland gerade mal eine Zustimmungsquote von vielleicht 0,1 % der Wählerstimmen geben.
(Die Situation auf der noch schwimmenden Titanic wird, solange sie nicht endgültig in die Tiefe absinkt, für die meisten subjektiv "besser" gewesen sein als auf den Rettungsbooten. Nach dem Versinken ist die Lage dann exakt umgekehrt. Ein nicht zufällig sehr anschauliches und unwiderlegbares Beispiel!)
Daraus folgt: Alle obigen Erwägungen, und auch das beschriebene politische Konzept (Reduzierung des Schmarotzerstaats in allen seinen Ausprägungen und Auswirkungen), greifen erst später. Im Moment stellen sie eine pure Vorbereitung dar. Und doch ist eine solche Vorbereitung notwendig. Die Alternative lautet nämlich, daß sich mit dem Systemkollaps die Geschichte tatsächlich wiederholt: durch Transformation der jetzigen scheindemokratischen in eine dann explizit faschistische Struktur.
In vielen Leserkommentaren der unterschiedlichsten Medien ist immer vom typisch "Deutschen Michel" zu lesen, der schläft und sich nie wehrt.
Ich sehe die Sache etwas anders. Vielleicht ist dieser "Michel" einfach klüger, als man denkt, da er einfach seine Grenzen bezüglich irgend welcher Veränderungen sieht. Er ist sich seiner Ohnmacht bewußt, weiß aber, dass er zu unbedeutend ist um alleine etwas zu erreichen. Wir leben hier leider in einer etwas sonderbaren Demokratie. Und wieviele "Michel" gibt es, die sich alleine schon gewehrt haben und dafür bestraft wurden? Darüber erfahren wir leider so gut wie nichts.
Unser "Michel" kann sich aus Trotz verweigern und tut dies bereits in beängstigendem Maße. Er könnte sich aber außerdem Bewegungen anschließen, die überzeugend sind und im Interesse des Gemeinwohls innerhalb eines Landes und auch außerhalb der Landesgrenzen liegen. Wer kann etwas gegen Verbesserungen haben?
So gesehen muß ich den typisch "Deutschen Michel" einfach mal in Schutz nehmen. (Ist man der "Michel" nicht auch selbst?). Aber auch dessen Leidensfähigkeit endet einmal. Und zwar bald.
Also, Bewegungen müssen von bekannten und klugen Köpfen ausgehen. Die Menschen werden diesen dankbar sein und ihnen in großer Anzahl Rückhalt geben. Lassen wir unsere guten Ideen und unseren Veränderungswillen erstrahlen und auch andere Menschen daran Teil haben.
Die Zeit ist überreif für die notwendigen Verbesserungen. Jetzt oder nie.
Und denken wir immer daran: Wer etwas tut, kann verlieren. Wer nichts tut, hat schon verloren.
— Leserkommentar Hartgeld.com
Weitere Leserzuschrift an Hartgeld.com, 8.8.2010:
Danke für diese hochinteressante Deutschland-Seite, in dem das Volk zu Worte kommt, und nicht die Dümmsten, eine Ballung interessanter Beobachtungen und Kommentare.
Interessant für mich ist das ENDE der AERA Merkel, die nur noch aussitzt, sich an ihrem Posten festkrallt, keine Zukunfts-Perspektive besitzt, die anstehenden Fragen für das Leben und Überleben unseres Volkes nicht in's Gespräch bringt, sich den Vorschlägen der Banken-Mafia beugt, das Volk nicht einbezieht. Das Volk stört, muss beruhigt werden, wenn man es schon nicht austauschen kann.
Es erinnert mich an die Endzeit des Politikers Kohl, der außer seiner Bestechlichkeit auch nichts mehr anzubieten hatte, als Stillstand, Perspektivlosigkeit, Unwissenheit in allen Dingen. Es erinnert mich an die Endzeit der alten DDR, als Stillstand herrschte, darunter aber bereits alles vibrierte und in Veränderung war.
Wie kann jemand, der ansonsten einen normalen Verstand hat, die sich anbahnenden, bereits unterirdisch wabernden zukünftigen Explosionen, bzw. Implosionen (im Finanzsystem u. der Weltwirtschaft) so absolut übersehen, nicht wahrhaben wollen — und sich in diesem Leugnen auch noch als oberste Anführerin sehen, wie dieses unser Merkel, in diesem unserem Lande ?!
Was für ein unglaublicher Grad an Leugnen und damit Inkompetenz, deren Scheitern dann aber das ganze Volk wird bezahlen müssen.
Ja, ENDZEIT einer Epoche, ENDZEIT der deutschen Parteien, die das Volk - entgegen den Anweisungen des Grundgesetzes über die Teilhabe am polit. Geschehen in Form auch von Abstimmungen, Volksabstimmungen- immer als störend ausgegrenzt haben. Das rächt sich jetzt irgendwann, bald. Weil der Druck im Kessel zunimmt. Das Pennen der Politiker, ihr So-tun-als-ob-alles-in-Ordnung-wäre, statt etwas für ihr Geld, das sie vom Volk erhalten, zu leisten, diese Inkompetenz, gepaart mit Lügen, Leugnen, Belehren, Nichtstun, ist typisch für die ENDZEIT von SYSTEMEN und EPOCHEN.
Vielleicht ist dieses NICHT-ERKENNEN, NICHTS-TUN ja genau das, was aufzeigt, dass diese matten Figuren am Ende ihres Lateins angelangt sind: Etwas Neues kommt, das sie mit ihrer Sicht und Verständnis für das Vergangene nicht begreifen können. Dehalb sind sie ja auch ungeeignet, uns durch diese untergehende alte Zeit u. Epoche in die Zukunft zu führen. Sie können immer nur versuchen, das Alte, das sie kennen, "koste es das deutsche Volk was es wolle" zu erhalten, statt das Neue zu erkennen und möglichst gemeinverträglich umzusetzen.
Aber dafür sind die Bewahrer des Alten, die alten, längst gescheiterten "Eliten" eben nicht tauglich.
Darum treibt Deutschland — quasi führungslos — in die Zukunft, die nicht erkannt wird, und die Leute werden dummgeschwätzt, statt dass alle sich öffentlich über die Zukunftsfragen austauschen - und die besten Ideen würden von der Politik aufgenommen und umgesetzt.
Das wäre Führung — aber wo es um die Zukunft geht, kann ich diese Regierung und den ganzen Parteien-Sauhaufen nirgendwo orten. Das ist das Schuldigbleiben, das ist die unglaubliche INKOMPETENZ der Vertreter der VERGANGENHEIT, die das NEUE NICHT ERKENNEN KÖNNEN - um wieviel weniger können sie uns in die Zukunft führen, wo dieses Neue, desses Anfänge wir erst brodeln sehen, da sein wird, in Form gekommen. Und diese INKOMPETENTEN haben uns nicht vorbereitet, haben nur vergeblich, mit immer mehr steigenden Kosten, versucht, das ALTE, das gerade untergeht, zu erhalten.
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