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Dieses Grundgesetz, das nach Vollendung der Einheit und Freiheit Deutschlands für das gesamte deutsche Volk gilt, verliert seine Gültigkeit an dem Tage, an dem eine Verfassung in Kraft tritt, die von dem deutschen Volke in freier Entscheidung beschlossen worden ist.
Artikel 146, GG

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Gerd-Lothar Reschke:
Selbsterkenntnis und die Erfahrung der Leere.
Logbuch 3.2006 – 12.2006


Engelsdorfer Verlag,
606 Seiten, 28,00 Euro,
ISBN 978-3-86703-016-8

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Die Geldkrake verschlingt mit einem Happen 750.000.000.000 Euro

Wir hatten hier in letzter Zeit wiederholt von Bestätigungen unserer seit einem Jahr veröffentlichten Voraussagen gesprochen. Diese betreffen in erster Linie den grundsätzlichen, in der Öffentlichkeit durchweg verschwiegenen Kraken-Mechanismus des herrschenden Geldsystems (versteckte Umverteilung durch ungedecktes Kreditgeld mit eingebautem Schneeballsystem). Inzwischen können Sie das, was von den direkten Auswirkungen dieses Geldsystems nicht mehr zu verbergen ist, sogar in der Mainstream-Presse nachlesen. Aber dort verstehen Sie immer nur im nachhinein, was geschehen ist. Nämlich indem Sie Opfer der Konsequenzen dessen werden, was vorher längst eingefädelt worden ist und worauf auch die heutige Sorte Politiker immer nur reagieren können. Als einfacher Bürger bekommen Sie die Folgen und Resultate in den Medien einfach nur nachträglich mitgeteilt; aber Sie können nichts mehr tun, weil es dann schon zu spät ist — weil Sie die Informationen erst zum Schluß erhalten, wenn sie nicht mehr vertuscht werden können.

Das Geheimnis, wie die Geldkrake funktioniert, haben wir Ihnen schon vor langer Zeit hier auf diesen Seiten erläutert — siehe RR-Hauptseite, links. Ebenfalls wurde hier auch erklärt, wie der Bailout-Mechanismus funktioniert, was er mit dem Bankensystem zu tun hat und weshalb es am Ende immer auf den Bailout mit nachfolgender Umschuldung zuungunsten der einfachen Bürger hinausläuft. Genau das erleben wir in diesen Tagen in konzentrierter Form. Für den Bailout werden auf einen Schlag sage und schreibe 750.000.000.000 Euro bereitgestellt. "Bereitgestellt — ja, woher kommt denn das ganze viele Geld?", werden Sie fragen — und sollten Sie auch fragen! Bekanntlich ist es ja gar nicht da, sondern es fehlt. Und wieder sind wir dabei, daß Papiergeld stets Schuldgeld ist. Jede neue Schuld bei den Banken erzeugt dieses Geld als Fiat-Geld ja erst! Es sind alles Schuldscheine! Auf wessen Kosten? Auf Kosten der Bürger, also auch auf Ihre Kosten.

Durch jeden Bailout bläht sich die Geldkrake noch weiter auf. Sie ist die direkte Profiteurin der ganzen Aktion. (Wer das jetzt zu abstrakt findet, schaue sich einmal die Aktienkurse der Großbanken von gestern, Montag, 11. Mai 2010 an, wie sie kurz nach dem Bailout-Beschluß zu verzeichnen waren.) Der wesentliche, im Geldsystem als Grundkonzept eingebaute Umverteilungsmechanismus potenziert sich nun zu immer neuen, immer fantastischeren Extremen: Um Schuld (scheinbar) zu tilgen — d.h. den Gläubiger erst einmal hinzuhalten und Zeit zu gewinnen, bevor man Bankrott geht (da man das Geld ja nicht hat und auch nicht wird zahlen können) —, werden neue Schulden aufgenommen. Das wurde ja bereits erklärt, aber erklärt wurde hier auch die enorme Bedeutung der Exponentialfunktion (die ebenfalls immer wieder, selbst jetzt noch in allen konventionellen Medien, vertuscht und ausgeblendet wird!). Der Schuldzins wächst aufgrund des Zinseszins-Mechanismus' exponential an. Am Anfang langsam, später, nach ein paar Jahrzehnten, immer schneller. Bis er fast zu einer senkrecht aufsteigenden Gerade wird. An diesem kritischen Punkt befinden wir uns in diesen Tagen. Daher die Dramatik der Situation. Der Schuldner droht in eine Situation zu gelangen, wo er keinen Gläubiger für seine Zinszahlungen für seine Schulden (die er ohnehin nicht mehr begleichen kann) mehr finden kann. Dies war bei Griechenland der Fall; der Bailout soll nun die ebenfalls drohenden Bankrotte weiterer Staaten (PIGS genannt, darunter Portugal, Spanien und Italien) abwenden, indem die noch solventen Schuldner (darunter Deutschland) ebenfalls bürgen. Diese werden also mit in den Schuldstrudel gezogen. Die Geldkrake heftet sich wie eine Zecke an ihr Opfer, den Kreditgeld-Schuldner, und saugt sie aus — d.h. sie benutzt den Schuldzins, um langsam, aber sicher, jede noch vorhandene Restenergie aus dem Wirtskörper zu schmarotzen. Bis dieser nicht einmal mehr den Zins zu erbringen vermag.

Sehr wichtig ist es, zu verstehen, daß dieser ganze Vorgang nicht rückgängig gemacht, sondern nur verzögert werden kann. Jeder kann in den folgenden Tagen, Wochen und Monaten miterleben, wie das verbrecherische Geldsystem, mit dem wir es leider hier zu tun haben, seinen Tribut fordern wird.

Noch einmal: Das neu als Schulden aufgenommene Kreditgeld (das nicht vorhanden ist, sondern als Schulden neu geschaffen ist, aber darin real ist, daß es den Schuldner noch tiefer in die Schuldsklaverei zwingt) kommt nicht Griechenland oder gar den Griechen zugute. Für die Griechen wäre ein rechtzeitiger Staatsbankrott, so schlimm seine ersten Auswirkungen auch wären, geradezu eine Erlösung, da sie durch Erklärung der Zahlungsunfähigkeit auf einen teilweisen Schuldenerlaß zusteuern könnten. In diesem Fall wären die internationalen Großbanken (darunter z.B. die Deutsche Bank) durch erhebliche Verluste betroffen. Damit wäre, wie schon mit der Erwähnung der Gläubiger, also der Großbanken, angedeutet, also die Geldkrake selbst benachteiligt. Und genau dazu soll es nicht kommen. Wer das versteht, der versteht auch, in wessen Auftrag unsere Politiker handeln, und wer hier der Betrogene ist.

Warum das so nicht in den Mainstreammedien erklärt und erörtert wird? Weil es "von oben" nicht erwünscht ist (dreimal dürfen Sie raten, wer damit gemeint ist). Und weil jeder Journalist, der das schreibt oder im Fernsehen offen ausspricht, Angst um seinen Job haben muß und fürchten muß, sofort große Probleme zu bekommen.

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