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Dieses Grundgesetz, das nach Vollendung der Einheit und Freiheit Deutschlands für das gesamte deutsche Volk gilt, verliert seine Gültigkeit an dem Tage, an dem eine Verfassung in Kraft tritt, die von dem deutschen Volke in freier Entscheidung beschlossen worden ist.
Artikel 146, GG

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Gerd-Lothar Reschke:
Selbsterkenntnis und die Erfahrung der Leere.
Logbuch 3.2006 – 12.2006


Engelsdorfer Verlag,
606 Seiten, 28,00 Euro,
ISBN 978-3-86703-016-8

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Die Geldkrake — Näheres zu ihrem Zweck und Hintergrund

Bitte schauen Sie sich, bevor Sie weiterlesen, erst diesen aufschlußreichen Filmbericht über Banker in Frankfurt an: "Krise? Welche Krise?" (Anm. 20.8.2009: Film steht jetzt unter diesem Link bei YouTube.)



Warum geht es diesen Leuten, nachdem sie soviel Schaden angerichtet und so viele Existenzen vernichtet haben, jetzt wieder so gut? Um das zu verstehen, muß man sich von der gängigen Mediengehirnwäsche abkoppeln. Diese erklärt nirgendwo die wirklichen Hintergründe und Zusammenhänge des Finanzwesens. (Würden die Hauptmedien das tun, so gäbe es in kürzester Zeit Aufstände und Revolutionen. Denn die Bürger würden merken, daß sie lebenslang betrogen und belogen worden sind und daß die ganze Sache vor allem darauf angelegt ist, sie auszunehmen und zu willfährigen Sklaven eines verborgen gehaltenen Systems aus Macht und Profit zu degradieren. Wenn Rumpelstilzchen beim richtigen Namen genannt wird, verpufft die Lüge; sie muß sich zerreißen, und die Wahrheit, die die ganze Zeit verborgen und kaschiert war, tritt wieder in Kraft. Genau das soll hier aber um jeden Preis verhindert werden.) Bei der sogenannten Krise (die, wie hier gezeigt, noch gar nicht eingetreten ist) handelt es sich keineswegs um einen bedauerlichen Irrtum oder um eine Art Betriebsunfall der Wirtschaft. Sondern dahinter steckt ein hochintelligentes, von seinen Urhebern genau ausgetüfteltes Konzept der unsichtbaren finanziellen Umverteilung, also nicht nur vollste Absicht, sondern auch besseres Verstehen. Die Klugen gewinnen, und die Dummen sind ihre Opfer. Nur daß die Klugen hier unter der Flagge einer scham- und gewissenlosen Ausbeutung segeln. Es handelt sich leider um keine menschenfreundliche Form der Raffinesse.

Ich nenne das Konzept, das im verborgenen gehalten wird, die Geldkrake. Nur daß diese Krake nicht außerhalb ihres Opfers, das sie aussaugt, lebt, sondern in dessen Körper — man könnte sie also auch mit einem Parasiten vergleichen, der sich z.B. im Darm einnistet und die Nahrung, die der Wirtskörper herbeiführt, zu eigenem Nutzen verkonsumiert. Die Geldkrake ist der wahre Herrscher im Staat, schon seit die Parlamente und die dort vorhandenen demokratisch gesonnenen Politiker den Kampf um unabhängiges Geld verloren haben. In den USA geschah das während harter Auseinandersetzungen ungefähr in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Mit Korruption und Übertölpelung der Volksvertretung auf dem Wege des 1913 durchgepeitschten Federal Reserve Acts ist diese Macht, zumindest dem äußeren Anschein nach, legalisiert (denn sie widerspricht ganz klar und eindeutig den Grundprinzipien der US-Verfassung, in denen z.B. Gold und Silber als einzige legale Zahlungsmittel festgehalten sind und das Recht der Volksvertretung auf Kontrolle der Geldpolitik bekräftigt wird). Der Staat hat nun nicht mehr die Kontrolle über das Geldsystem, sondern diese Rolle obliegt den Banken — denn nur diese können im Fiat-Geldsystem Geld aus dem Nichts schöpfen, ungedeckte Kreditgelder erschaffen und vom exponentiell wachsenden Zinseszins in der Form profitieren, wie sie das mittlerweile tun.

Auch der Staat selbst ist ein Opfer des raffinierten Falschgeldbetrugs. Bei den heutigen Politikern, ganz gleich, welcher Couleur und welchem Lager zuzurechnen, ob rechts oder links, freiheitlich oder autoritär, staatsfreundlich oder wirtschaftsfreundlich, sozialistisch oder liberalistisch, umwelt- und naturfreundlich oder nicht orientiert, handelt es sich durchweg um Marionetten derjenigen Kräfte, die das Finanzwesen zu eigenem Nutzen lenken. Dieses "Spielcasino", in dem die Dummen Geld und Lebensleistung investieren und immerfort verlieren, weil sie das Spiel nicht wirklich kennen und daher auch nicht durchschauen können, kommt Privatleuten, nicht dem Gemeinwesen zugute. Und selbst da, wo ein Staat die Geldpolitik der Notenbanken selbst kontrolliert (so wie es z.B. in faschistischen Dikaturen der Fall ist, die sich damit in der Regel selbst ungedecktes Geld drucken und ihre Schulden und Kriege finanzieren), funktioniert das Spiel des Fiat-Geldes nirgendwo auf Dauer und zu gerechten Zwecken. Denn derjenige, der das Geld "macht" und selbst über die Frage entscheidet, wieviel davon durch echten Wert gedeckt und wieviel nur scheinbar gedeckt bzw. vollständig ungedeckt ist, kann sich ja nach Belieben auf Kosten der anderen bereichern.

Dieses ganze Spiel ist also immer seiner Natur nach ein Betrugsspiel. Und deshalb muß es insgesamt enden und einem Austausch mittels voll gedeckter Banknoten Platz machen. Schaut man in die gesamte Geldgeschichte der Menschheit, so erweist sich genau derselbe Aufschluß: Immer ging es dort zwischen echtem, vollwertigem Geld und nur teil- oder gar nicht wertgedecktem Falschgeld hin und her, und stets war die "Verwässerung" des Geldwertes und die fehlende Garantie der Regierungen und ihrer Herrscher, für die ausgegebenen gesetzlichen Währung einen ehrlichen Gegenwert zu liefern (oder die Bevölkerungen durch Falschgeld und all die dazugehörigen Tricks indirekt auszubeuten), eine Vorstufe zum Untergang derartiger Regimes.

Vor diesem Hintergrund wird auch klar, warum der Staat in letzter Zeit wieder so energisch die Ansicht vertritt, die angeblich "lebenswichtigen" Banken retten zu müssen, d.h. deren dubioses Gebaren durch Steuergelder, also durch die Einkommen der nichtsahnenden Bürger, subventionieren zu müssen. Selbst wenn dann keine Mittel mehr zur Unterstützung des Mittelstands bereitstehen, der eigentlich die Hauptsäule der Wirtschaft darstellt und eben nicht von internationalen Geldinstituten und ebenfalls rein geldprofit-orientierten Aktiengesellschaften besetzt ist, sondern von fleißigen, hingebungsvoll arbeitenden und wirtschaftenden Einzelnen. Denn das System des Geldadels weiß ganz genau: hier passiert die Umverteilung, die die wesentliche Grundachse des ganzen Falschgeldkonzeptes ausmacht. Die Umverteilung geht immer zulasten der einfachen Bevölkerung und zugunsten der Handvoll von Profiteuren. Selbst wenn die Banken verstaatlicht würden, würde sich daran nichts ändern — denn es wäre ja immer noch dasselbe Betrugssystem! Selbst bei Bankrotten des Mittelstands oder sogar des Staates verschwindet das Geld ja nicht, sondern es gelangt nur, abseits der öffentlichen Aufmerksamkeit, in andere Hände. Den billionengroßen Schulden auf der einen Seite stehen nach den ökonomischen Gesetzmäßigkeiten billionengroße Gewinne bei anderen gegenüber. Das Geld wechselt einfach nur den Besitzer.

Der heutigen, korrupten Sorte von Politikern bleibt gar nichts anderes übrig, als dieses Spiel mitzuspielen und am Laufen zu halten. Diese Art Volksvertreter sind nichts anderes als Volks-Verräter. Sie stellen sich nicht gegen das herrschende Machtgefüge, sondern ordnen sich darin ein. (Andererseits kommt so etwas nur zustande, weil das Volk ebensolche Figuren bevorzugt — da paßt also stets eines zum anderen.) Das gilt, wie sich herausstellt, sogar für Lichtgestalten wie den neuen US-Präsidenten Obama, der durch die großen Hoffnungen auch der einfachen Bürger zum Wahlsieger wurde. Denn schließlich hatte ja gerade er sich seinen Eintritt in die Arena der Bewerber mit riesigen Geldmengen der Hochfinanz bezahlen lassen — genauer: er war von eben jenem Bankenkartell finanziert worden, das hinter dem Federal Reserve System (FED) steht. Zu erwarten, daß er seine Auftraggeber nun wieder nachträglich im Stich lassen und diesen den Kampf ansagen würde, wäre völlig naiv. Ein Kandidat, der gegen die maßgeblichen Fädenzieher innerhalb des Systems aufträte, würde in einem Land wie den USA (und inzwischen auch in Deutschland) erst gar keine Sendezeit mehr erhalten — er würde, so wie das am Beispiel von Ron Paul in den USA zu sehen ist, ganz locker totgeschwiegen und hätte damit schon von vornherein keine reellen Chancen mehr, seine Stimme öffentlich zu erheben und von den Bürgern gebührend zur Kenntnis genommen zu werden.

Der sogenannte "Bail-out", die Rettung zahlungsunfähiger Banken durch den Staat (und somit der Verlagerung von echten Werten, die die Bürger real geschaffen haben, hin zur Geldkrake), ist kein Not- oder Sonderfall, sondern der eigentliche Sinn und Zweck des gesamten Konzepts. Man spielt der Öffentlichkeit bloß das falsche Schauspiel vor und weint dabei große Krokodilstränen der Reue und Verzweiflung. Nochmal zu den Gründen: Das eine "Rumpelstilzchen", das zerplatzt, reißt die anderen, die denselben Trick zu verheimlichen suchen, mit sich — es käme zu einer Kettenreaktion der Offenbarung von Tatsachen. Also genau so, wie es sich in einem richtig funktionierenden Markt stets mit Schuldnern verhielte. Was schwach und nicht lebensfähig, nicht profitabel genug ist, wird vom (funktionierenden) Markt abgestoßen und ausgesondert. Aber genau dieser Markt, der heute noch von Unwissenden "kapitalistisch" genannt wird, ist weder kapitalistisch noch liberalistisch oder frei, ja, er ist nicht einmal ein echter Markt. Er ist eine Oligarchie, eine verfilzte, tyrannische Ausbeuterherrschaft, die sich gegen äußere Einflußnahme mit geradezu neurotischer Konsequenz abschottet. Das geht dann bis in Erscheinungsformen von Geheimgesellschaften (und bewahrt sich zur Zeit gerne vor Aufdeckung, indem man mit dem Totschlag-Argument, das seien alles bloß "Verschwörungstheorien", unerwünschte Kritiker bereits im Vorfeld mundtot machen kann).

Die Bail-outs haben allein den Zweck, die Krake zu retten — und zwar mit dem äußerst perfiden Argument, wenn sie sterbe, werde auch ihr Wirt, die Gemeinschaft der einfachen Staatsbürger, untergehen. So hält sich die Lüge am Leben: Sie zu gefährden heißt angeblich, den zu gefährden, der durch sie übervorteilt wird. Die künstlich aufgepumpte Blase der Täuschung darf nicht mehr platzen, denn sonst kämen ja noch die vielen anderen Täuschungen und weiteren damit zusammenhängenden Blasen aus Täuschungen in Gefahr — ja, was würde denn dann aus der Lügengesellschaft, der Lügenkultur und dem Lügenstaat mit seinen Lügenpolitikern?

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