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Dieses Grundgesetz, das nach Vollendung der Einheit und Freiheit Deutschlands für das gesamte deutsche Volk gilt, verliert seine Gültigkeit an dem Tage, an dem eine Verfassung in Kraft tritt, die von dem deutschen Volke in freier Entscheidung beschlossen worden ist.
Gerd-Lothar Reschke: |
Die einzig echte Politik 2Ich behaupte, daß es nur eine echte Politik gibt (und daß alles andere, was unter diesem Begriff läuft, nur Selbsttäuschung und eine elende, verzerrte Karikatur dieser einen Sache ist). Diese echte Politik ist das Erkennen, daß es nur eine Wirklichkeit gibt: die eigene, und eine einzige Welt: die, in der man sein Leben lebt. Im selben Moment ergibt sich automatisch die völlige Verantwortlichkeit für diese Wirklichkeit, und zwar eine Verantwortlichkeit in Freiheit und mit freudiger Bejahung. Da kann es kein Meckern und Sich-Beschweren mehr geben. Solches Meckern und Sich-Beschweren kann nur vorkommen, wo aus der Wirklichkeit in einen Traum (Alptraum oder Wunschtraum, Vergangenheitsreue oder Zukunftshoffnung) entflohen wird, wo also zwei Perspektiven miteinander kollidieren: das, was ist (in dieser eigenen Wirklichkeit ist) und das, was sein sollte, könnte, "müßte" und wofür angeblich irgendwelche "anderen" zuständig wären (oder ein falsches Selbstbild, das sich irgendwelche Dinge abverlangt und sich für sie verschuldet: auch Hoffnungen oder Erwartungen zählen dazu). Es gibt diese Anderen gar nicht, und erst recht nicht sind sie zuständig. Zuständig bin immer nur ich, gefragt bin immer nur ich.
Die Vorstellung, daß man Zahlen bilden müßte (auf Zahlen von Gleichgesinnten, Zahlen von Demonstranten, von Wählern, von möglichst "starken" Gruppen, also Kollektiven kommen müßte) — auch sie ist so ein ganz übler Gehirnvirus und klassisches Kennzeichen der Perspektiv-Verwirrung. Es gibt keine "Zahlen"; alle solchen Denkweisen sind pures Gift! Es gibt nur mich, und jeder ist immer in derselben Situation, wenn er nur seine Wirklichkeit als das anschaut, was sie ist, statt sich in eine selbstprojizierte Traumwelt zu flüchten. Wer in "Zahlen" denkt, verrät schon das Politische und fällt aufs Pseudopolitische herein, denkt in "Mächten" und "Einflüssen" und erklärt sich selbst, ohne es zu merken, für machtlos, einflußlos, ja hilflos. Für die Wahrheit sind genauso wenig "Zahlen" nötig, wie "Zahlen" dafür nötig sind, daß logische oder mathematische Gesetzmäßigkeiten zutreffen oder nicht zutreffen. |
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